Wahlprogramm der SPD
zur Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg

„Weil es um dich geht“, so lautet der Titel des Wahlprogramms der SPD für die Landtagswahl 2026. Beschlossen wurde es beim Landesparteitag am 15. November 2025 in Ulm. Mit 58 Seiten fassen sich die Sozialdemokrat:innen vergleichsweise kurz.
Inhaltlich legt die SPD einen Schwerpunkt auf die Themen Bildung, Wirtschaft, Wohnen und Gesundheit. Immerhin ist mit Andreas Stoch ein früherer Kultusminister auch Spitzenkandidat der Partei.

Landtags-Wahlprogramm „Weil es um Dich geht“
zum Wahlprogramm auf der Webseite der SPD
zum Wahlprogramm in Leichter Sprache auf der Webseite der SPD
Übersichtsseite der Partei zur Landtagswahl: www.spd-bw.de/landtagswahl-2026
Im Folgenden stellen wir die Aussagen des Programms nach Themen gegliedert vor.
Wirtschaft
Wirtschaft

Fokus auf KI, Innovation, Transformation und öffentliche Investitionen
Die SPD möchte den „Spitzenplatz“ der baden-württembergischen Wirtschaft sichern und ausbauen. Grundlage soll eine aktive Industrie- und Strukturpolitik sein, die Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit stärkt.
Land- und Forstwirtschaft: Ökonomische Interessen und Naturschutz kombinieren
Die SPD möchte die Vielfalt der landwirtschaftlichen Betriebe erhalten und diese gegenüber dem Lebensmitteleinzelhandel und der Lebensmittelindustrie stärken. Helfen soll eine konsequente Entbürokratisierung und die Reduzierung von Berichtspflichten. Landwirtschaft, Natur und Umweltschutz sollen miteinander vereint werden.
Arbeit

Fokus auf Fachkräfteprogramme und Perspektiven für Langzeitarbeitslose. Überarbeitung des Landestariftreuegesetzes
Dem Fachkräftemangel möchte die SPD mit einem Weiterbildungsfonds in Höhe von 20 Millionen Euro entgegenwirken. Dieser zielt auf die Förderung und Qualifizierung von Ungelernten und Langzeitarbeitslosen ab. Außerdem planen die Sozialdemokraten ein „Kümmererprogramm“ für internationale Fachkräfte.
Soziales
Gesundheit

Deutlich mehr Geld für Krankenhäuser und eine bessere ambulante Versorgung
Die SPD will eine gute Gesundheitsversorgung für alle in Baden-Württemberg erreichen – „unabhängig von Wohnort, Herkunft, Alter, sozialer Lebenssituation, Beeinträchtigung, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität“. Dafür soll die Versorgung am Allgemeinwohl und nicht an Wirtschaftlichkeit ausgerichtet werden.
Prävention, Versorgung und Selbstbestimmung stärken
Die SPD versteht Gesundheit ausdrücklich als Querschnittsaufgabe: Sie hängt nicht nur von medizinischer Versorgung und Krankenhäusern ab, sondern ebenso von Umwelt, Bildung, Arbeit und sozialen Lebensbedingungen. Entsprechend setzt die SPD auf einen starken öffentlichen Gesundheitsdienst, mehr Prävention und gesundheitliche Aufklärung sowie auf gut verzahnte, wohnortnahe Versorgungsstrukturen. Besondere Schwerpunkte liegen auf psychischer Gesundheit, Suchtprävention, Frauengesundheit, reproduktiver Selbstbestimmung und dem Abbau von Diskriminierung im Gesundheitswesen.
Mehr Fachkräfte
Um dem Fachkräftemangel im Gesundheitswesen zu begegnen, setzt die SPD auf den Ausbau von Ausbildung und Studium, bessere Ausbildungsbedingungen sowie neue Berufsrollen. Gleichzeitig sollen durch gezielte Anwerbung aus dem Ausland, schnellere Anerkennungsverfahren und eine Stärkung der Pflegeausbildung die personellen Kapazitäten im Gesundheits- und Pflegebereich nachhaltig erhöht werden.
Pflege bedarfsgerecht planen, ambulant stärken und Patientenschutz ausbauen
Die SPD legt im Bereich Pflege den Schwerpunkt auf eine verbindliche, landesweit abgestimmte Pflegeplanung sowie auf den Ausbau ambulanter und quartiersnaher Versorgungsformen. Ziel ist es, Pflege bedarfsgerecht zu organisieren, Angehörige zu entlasten, die Qualität der Versorgung zu sichern und die finanzielle Belastung für Pflegebedürftige zu senken, flankiert durch stärkere Aufsicht, mehr Mitbestimmung und zusätzlichen Patientenschutz.
Wohnen

Bezahlbarer Wohnraum dank „BWohnen“
Für die Sozialdemokrat:innen ist Wohnen ein Grundrecht. Daher wollen sie sich für bezahlbaren Wohnraum einsetzen, z. B. durch die Gründung einer landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft. Außerdem soll Bauen schneller und günstiger werden – und trotzdem möglichst klima- und flächenneutral sein.
Die SPD sagt Leerstand, Zweckentfremdung und hohen Mieten den Kampf an
Die SPD Baden-Württemberg setzt sich das Ziel, dass niemand mehr als 30 Prozent seines Nettoeinkommens für die Miete ausgeben soll. Sie ruft nichts weniger als eine „echte mietenpolitische Wende“ aus.
Weniger Neubau, mehr Weiterentwicklung
Dort, wo es möglich ist, setzt die SPD auf Aufstockung, Nachverdichtung und Umnutzung bestehender Gebäude. Energetische Sanierungen sollen vom Land schwerpunktmäßig gefördert werden. Wo Neubau nötig ist, soll nach Hamburger Vorbild staatliche Vorgaben und technische Standards vereinfacht werden, um die Baukosten um bis zu einem Drittel zu senken.
Familie

Familien mit guter Betreuung und Unterstützung stärken
Die SPD will Familien mit gebührenfreier Bildung von Anfang an, mit familienfreundlicher Infrastruktur und mit einer konsequenten Umsetzung der Familienförderstrategie unterstützen. Die Sozialdemokrat:innen fordern außerdem ein vom Land finanziertes kostenloses Mittagessen in der Kita und Schule.
Kinder und Jugendliche brauchen Schutz
Die SPD will Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg mit einheitlichen Standards und Schutzkonzepten besser schützen.
Bildung & Forschung
Bildung

Gebührenfreie Kitas und verpflichtendes letztes Kita-Jahr
Die SPD fordert, Kitas sollen von Anfang an gebührenfrei sein. Aber auch die Qualität und Verlässlichkeit dürfe nicht auf der Strecke bleiben. Jedes Kind soll einen wohnortnahen Platz und individuelle Förderung durch qualifiziertes Personal erhalten.
Schule: Zweisäulen-System aus Gymnasium und weiterentwickelter Gemeinschaftsschule
Die SPD plädiert für ein zweigliedriges Schulsystem aus Gymnasium und weiterentwickelter Gemeinschaftsschule. Beide sollen den Weg zum Abitur ermöglichen und den Schüler:innen individuelle Förderung und gerechte Chancen bieten.
Stärkung der Sprachförderung, mehr Demokratie- und KI-Bildung
Inhaltlich sprechen sich die Sozialdemokraten für mehr Demokratiebildung und politische Bildung aus. Das Fach Gemeinschaftskunde möchte die SPD stärken. Die Vermittlung digitaler Kompetenzen soll ebenfalls mehr Raum erhalten. Für die Nutzung von KI im Unterricht wünscht sich die SPD einheitliche Regelungen. Digitale Endgeräte sollen kostenfrei bereitgestellt werden.
Kostenfreie Meisterausbildung und Aufwertung der beruflichen Ausbildung und Berufsorientierung
Die SPD verspricht, die Meisterausbildung komplett gebührenfrei zu machen. Selbiges fordert sie für Aufstiegsfortbildung (Fachwirt-, Techniker-, Betriebswirt- und Fachkaufmann/frau-Qualifikationen). Den Meistergründungszuschuss möchte sie auf 20.000 Euro verdoppeln.
Studium & Wissenschaft

Studium: Abschaffung aller Studiengebühren und Verdopplung der Wohnheimplätze
Sämtliche Studiengebühren, derzeit also jene für internationale Studierende und für ein Zweitstudium, möchte die SPD abschaffen. In den Gebühren sieht sie einen Standortnachteil.
Programme zur Anwerbung internationaler Wissenschaftler:innen. Förderung von Innovation.
Die SPD spricht sich für Programme zur Anwerbung internationaler Wissenschaftler:innen aus und fordert Anreizprogramme, Visaerleichterungen und beschleunigte Berufsanerkennungsverfahren. Baden-Württemberg soll zum sicheren Hafen für Forschende aus aller Welt werden.
Mobilität und Ländlicher Raum
Mobilität

SPD will einen landesweiten Verkehrsverbund
Das Thema Mobilität nimmt viel Raum ein im SPD-Wahlprogramm. Demnach will die Partei das Landesmobilitätsgesetz „optimieren“, um bis zum Jahr 2030 bestehende Angebotslücken zu schließen und „Mobilität für alle“ zu garantieren.
Bahnstrecken wiederbeleben, Seilbahnen – und kein Anreiz für Kurzstreckenflüge
Beim ÖPNV deckt das SPD-Wahlprogramm eine Reihe von Verkehrsmitteln ab.
So will die Partei Bahnstrecken elektrifizieren und wieder ans Netz bringen. Außerdem verspricht sie Verträge für „verlässliche Züge im ganzen Land“ und will in „moderne, barrierefreie Bahnhöfe und die Digitalisierung der Schiene“ investieren. Außerdem wollen die Sozialdemokrat:innen vernetzte Mobilität wie Bike&Ride oder On-Demand-Verkehr stärken.
Mehr Radwege und Fokus auf E-Mobilität
Im Bereich Individualverkehr will die SPD Rad- und Fußverkehr bei der Stadtentwicklung mitdenken und gezielt in neue Radwege und Radschnellwege investieren. Die Initiative der Bundesregierung (der die SPD angehört) für einfachere und günstigere Führerscheine unterstützen die Sozialdemokrat:innen.
Infrastruktur

Geld vom Kapitalmarkt soll in Verkehr und Netze fließen
Mit einer geplanten „Zukunftsanleihe Baden-Württemberg“ will die SPD über den Kapitalmarkt Geld für Infrastrukturprojekte sammeln, ohne dass die Infrastruktur privatisiert werden muss. So sollen „zentrale Verkehrsprojekte“ und der „Ausbau von Strom- und Wasserstoffverteilnetzen“ finanziert werden.
Ländlicher Raum

Förderprogramme für gleichwertige Lebensbedingungen bei Stadt und Land
Die SPD verspricht, den ländlichen Raum in seiner „Identität“ zu erhalten und „Potenziale“ zu heben. Dazu gehöre, die „jeweiligen Stärken“ der Lebensbedingungen von Stadt und Land zu festigen und Schwächen auszugleichen. So will die Partei, „dass Bildung, Mobilität, medizinische Versorgung und Infrastruktur in der gesamten Fläche des Landes überzeugen“.
Energie und Klima
Energie

Mehr erneuerbare Energien und mehr Netze
Die SPD sieht den „massiven“ Ausbau erneuerbarer Energien als „Schlüssel zur Klimaneutralität“. Sie hält an dem bundesweit gesetzlich verankerten Ziel fest, dass im Jahr 2030 der Anteil erneuerbarer Energien an der Bruttostromerzeugung bei 80 Prozent liegen soll. Der amtierenden Landesregierung wirft die SPD vor, das „selbstgesteckte Ziel“ de facto verfehlt zu haben.
Unterstützung für Wasserstoff
Eine „Schlüsselrolle“ für die Industrie sieht die SPD beim Wasserstoff. Sie will gezielt grünen Wasserstoff und regionale Elektrolyse-Projekte unterstützen. Den privaten Fernleitungsnetzbetreiber terranets bw, eine Tochter der VNG AG (die wiederum eine Tochter im EnBW-Konzern ist), will die Partei zur „Infrastrukturgesellschaft des Landes“ entwickeln und dafür sorgen, dass Wasserstoff bald im ganzen Land verfügbar ist.
Klima

SPD kündigt „Aufholkurs“ beim Klima an
Die Klimaneutralität bis 2040, wie sie im Landesgesetz vorgesehen ist, bleibt Ziel der SPD. Die aktuelle Landesregierung dagegen sei „weit von diesem Ziel entfernt“, so das Wahlprogramm. Es verspricht einen „Aufholkurs“, der „ökologisch verantwortlich, wirtschaftlich stark und sozial gerecht“ sein soll.
Schwammstadt-Prinzip als Leitbild für klimaangepasste Stadt
Bei der Klimafolgen-Anpassung stellt die SPD das Schwammstadt-Prinzip ins Zentrum. „Regenwasser soll vor Ort versickern, gespeichert und zur Kühlung genutzt werden“, heißt es im Programm.
Umwelt

Mehr klimaresistente Wälder und Unterstützung für Biodiversität
Biodiversität will die SPD „aktiv“ schützen und Blühflächen, naturnahe Wälder, Moore und Gewässer „mit gezielten Programmen“ unterstützen. Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe in die Natur sollen „besser umgesetzt und kontrolliert“ werden.
Innen- & Sicherheitspolitik
Inneres

Für eine vielfältige Polizei, gegen Palantir
Die SPD will den Polizeidienst mit höheren Zulagen attraktiver machen. Gleichzeitig ist der Partei in ihrem Wahlprogramm wichtig, dass die Polizei „unsere vielfältige Gesellschaft widerspiegelt“ – Ziel sind mehr Frauen und mehr Menschen mit Migrationsgeschichte in der Polizei.
Bevölkerungsschutz

Neues Landesamt und mehr Schutz für Einsatzkräfte geplant
Die SPD will ein zentrales Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz schaffen und ein Kompetenzzentrum für inklusive Katastrophenvorsorge auf Landesebene aufbauen. Ebenso soll ein landeseigener Notfallfonds von Katastrophen betroffene Landkreise und Kommunen unterstützen. „Der Klimawandel und die damit verbundene Zunahme von Extremwetter wie Starkregen, Hochwasser, Stürme oder Hitzewellen stellen den Katastrophenschutz vor neue Herausforderungen“, heißt es im Wahlprogramm. Die SPD will daher in präventive Maßnahmen wie Hochwasserschutzanlagen investieren.
Justiz

SPD will eine stärkere Justiz, geschützt vor Extremismus
Die SPD möchte die Justiz in Baden-Württemberg stärken, unter anderem mit einer Standortgarantie für alle Amtsgerichte und mit 80 zusätzlichen Staatsanwält:innen. Auch in den Gefängnissen soll es mehr Personal geben sowie eine Sanierung, Modernisierung oder Neubau der Justizvollzuganstalten.
Steuern und Finanzen
Finanzen

Mehr Investitionen, weniger Bürokratie für Städte und Gemeinden
Um den Sanierungsstau in den Kommunen abzubauen, setzt die SPD auf einen langfristig angelegten Investitionsfonds und auf zusätzliche Landesmittel. Gleichzeitig soll der Verwaltungsaufwand reduziert und kommunale Entscheidungen sollen erleichtert werden.
Steuern

Ablehnung der Grundsteuerreform, Entlastung für Familien geplant
Die Sozialdemokrat:innen sprechen sich gegen die bestehende Grundsteuerreform aus. Familien sollen beim ersten Immobilienkauf durch eine Rückerstattung der Grunderwerbsteuer finanziell unterstützt werden.
Bevölkerung
Migration

Pro Asylrecht, Abschiebungen und Fachkräftezuwanderung
Die SPD schreibt in ihrem Wahlprogramm: „Wir bekennen uns klar und uneingeschränkt zum individuellen Recht auf Asyl und Schutz für von Verfolgung bedrohten Menschen.“ Außerdem soll die Migration von Fachkräften vereinfacht werden.
Integration

Ein neues Amt und mehr Finanzierung durchs Land
Integration sei ein zentraler Baustein für die Gesellschaft und Wirtschaft in Baden-Württemberg. Daher will die SPD Ausländerbehörden und die Unterbringung von Geflüchteten grundsätzlich reformieren. Geflüchtete sollen ein einstufiges Integrationsverfahren mit integrierter Sozialberatung bekommen.
Begleitung und Teilhabe als Schlüssel zur Integration
Verwaltungsprozesse, so die SPD, die die Zukunft von Menschen signifikant beeinflussen, müssten niedrigschwellig zugänglich sein. Mit einer landesweiten Kampagne sollen Einbürgerungsprozesse erklärt und beworben werden.
Demografie

Selbstbestimmt leben und teilhaben im Alter
Senior:innen sind für die SPD ein zentraler Teil unserer Gesellschaft und verdienen, so das Wahlprogramm, politische Rahmenbedingungen, die Teilhabe, Mobilität und ein Leben in Würde sichern.
Demokratie & Gesellschaft
Demokratie

Kommunalpolitik: Direktwahl von Landrät:innen und mehr Mitspracherechte für Jugendliche
Die SPD fordert die Direktwahl von Landrät:innen, den Einsatz direktdemokratischer Instrumente auf Landkreisebene sowie ein verbindliches Antrags- und Rederecht für Jugendbeteiligungsgremien bei allen Themen.
Landespolitik: „Taskforce Jugend“
Die SPD möchte Jugendbeteiligung stärken. Vorschläge und Maßnahmen soll eine beim Staatsministerium angesiedelte „Taskforce Jugend“ erarbeiten, die aus Vertreter:innen der Landtagsfraktionen, Delegierten von Jugendvertretungen und Expert:innen gebildet werden soll.
Medien: Landesfonds für Qualitätsjournalismus. Digitalabgabe für Tech-Konzerne
Die SPD stellt klar, die Digitalisierung dürfe nicht zur Ausdünnung des Journalismus führen. Sie schlägt einen Landesfonds für Qualitätsjournalismus vor, der Investitionen in Lokalredaktionen und die Förderung gemeinnützigen Journalismus ermöglichen soll.
Verwaltungsreform und Verwaltungsdigitalisierung
Die SPD formuliert das Vorhaben einer umfassenden Verwaltungsreform mit dem Ziel einer schlanken und serviceorientierten Verwaltung. Die Perspektive der Bürger:innen einnehmend, möchte sie systematisch prüfen, welche Verwaltungsebenen tatsächlich notwendig sind. Doppelzuständigkeiten und unklare Kompetenzverteilungen sollen abgebaut werden, ohne die Rolle von Städten und Gemeinden als wichtigen Ansprechpartnern vor Ort anzutasten.
Gesellschaft

Armutsbekämpfung, Zusammenhalt und Engagement stärken
Die SPD verfolgt einen umfassenden Ansatz zur Bekämpfung von Armut und ihren Folgen. Neben regelmäßigerArmut- und Reichtumsbericht setzt sie auf Schuldnerberatung, Quartiersentwicklung, Strategien gegen Einsamkeit und eine Stärkung von freiwilligem Engagement.
Gleichstellung, Gewaltschutz und Rechte queerer Menschen
Die SPD will Gleichstellungspolitik im Land verbindlicher und wirksamer gestalten. Geplant sind Maßnahmen gegen geschlechtsspezifische Ungleichheit und Gewalt sowie der Ausbau von Schutz-, Beratungs- und Förderstrukturen für Frauen und queere Menschen.
Gleichberechtigte Teilhabe
Inklusion sei eine Frage der Gerechtigkeit und staatliche Verantwortung, so das Wahlprogramm. Ziel der SPD sei es, Barrieren abzubauen und gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen sicherzustellen.
Kultur

SPD setzt auf verlässliche Kulturförderung und inklusive Sportangebote
Kultur ist für die SPD „zentraler Bestandteil unserer Gesellschaft“ und stärke Zusammenhalt und Demokratie. Daher sei eine verlässliche Finanzierung notwendig. Dafür setzt sie auf Provenienzforschung, eine diverse Kulturlandschaft und Brauchtumspflege.








