Landtagswahl 2026

Aktuelle Umfragen für Baden-Württemberg

Sonntagsfrage zur Landtagswahl

Auch nach der Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg fragen immer wieder verschiedene Meinungsforschungsinstitute die Menschen im Land, wen sie wählen würden, wäre am nächsten Sonntag Landtagswahl. Die Ergebnisse dieser Umfragen stellen wir auf dieser Seite zusammen. 

Neben der jeweils aktuellen Umfrage ist natürlich besonders interessant, wie sich die Werte im zeitlichen Verlauf entwickeln. So lassen sich Trends erkennen und auch erahnen, wie sich bestimmte Ereignisse in Baden-Württemberg, Deutschland oder der Welt auf die Wahlabsichten auswirken. Die untenstehenden Grafiken zeigen einige der Umfragewerte seit der Landtagswahl 2021. 

Wie aussagekräftig sind Wahlumfragen?

Wahlprognosen und Trendaussagen im Vorfeld einer Wahl haben nur einen begrenzten Informationswert. Sie sind Momentaufnahmen und keine zuverlässigen Prognosen für den Wahltag. Die Wahlen in den vergangenen Jahrzehnten haben gezeigt, dass Umfragen nur selten den tatsächlichen Ergebnissen entsprochen haben. Nach Ansicht von Wahlforschern kommt es vor allem dann zu deutlichen Fehlprognosen, wenn ein großer Anteil der Wähler bis kurz vor der Wahl unentschlossen ist. Ein hoher Anteil an Wechselwählern kann Prognosen zusätzlich erschweren.

Wahlumfragen beruhen auf Umfragen, die unterschiedliche Institute unter Wahlberechtigten durchführen. Wahlumfragen sind Momentaufnahmen. Sie geben ein eingeschränktes Stimmungsbild zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder. Wie genau die Umfragen sind, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab.

  • Repräsentativität: Umfrageinstitute befragen in der Regel mehr als tausend Wahlberechtigte und versuchen daraus zu errechnen, wie die Gesamtzahl der Wahlberechtigten abstimmt. Dafür muss die Zusammensetzung der Befragten jedoch der Zusammensetzung der gesamten Wählerschaft entsprechen. Das bedeutet, dass Faktoren wie die Altersstruktur, die Geschlechterzusammensetzung, die politischen Präferenzen etc. in der Gruppe der Befragten mit der gesamten Wählerschaft übereinstimmen müssen. Weil Umfrageinstitute in der Regel kommerziell arbeiten, gehört es zu ihren Geschäftsgeheimnissen, wie sie versuchen, die Repräsentativität der Befragten zu ermitteln.
  • Parteibindungen: Jahrzehntelang spielten in der Bundesrepublik gewachsene Bindungen zwischen Wähler:innen und Parteien eine große Rolle. Diese erleichterten auch die Vorhersage des Wahlverhaltens bestimmter Gruppen. In den letzten Jahren hat die Bedeutung der Parteibindungen jedoch abgenommen, es gibt mehr Wechselwähler:innen als vorher – das erschwert Prognosen.
  • Ehrlichkeit: Prognosen werden auch dadurch erschwert, dass bei Umfragen nicht alle Befragten ihre wahren Parteipräferenzen angeben. Wenn Befragte beispielsweise den Eindruck haben, dass ihre Wahlpräferenzen sozial nicht erwünscht sind, geben sie möglicherweise keine ehrliche Antwort auf die Frage, wen sie wirklich wählen möchten. 

Ob die Veröffentlichung von Umfrageergebnissen die Wähler beeinflussen kann, ist umstritten. So gehen manche Forscher davon aus, dass Wähler einer Partei entmutigt werden, wenn diese laut Prognosen an der Fünf-Prozent-Hürde zu scheitern droht. Für das Wahlergebnis ist letztendlich nur das tatsächliche Abstimmungsverhalten der Wählerinnen und Wähler entscheidend.

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