Alternative für Deutschland (AfD)

in Baden-Württemberg

Die AfD (Alternative für Deutschland) ist eine Partei am äußersten rechten Rand des politischen Spektrums, die rechtspopulistische bis rechtsextreme Positionen vertritt. Ursprünglich 2013 als eurokritische Partei gegründet, entwickelte sie sich rasch zu einer Kraft, die vor allem mit Forderungen nach strikter Zuwanderungsbegrenzung, der Ablehnung von Klimaschutzmaßnahmen und einer kritischen Haltung zur Europäischen Union auftritt.

Der Landesverfassungsschutz stuft die AfD aufgrund ihrer Positionen als rechtsextremistischen Verdachtsfall ein. In Reden und Programmen finden sich regelmäßig völkisch-nationalistische, ausgrenzende und demokratiefeindliche Aussagen, die im Widerspruch zu den freiheitlichen Grundwerten der Bundesrepublik stehen.

In der Wirtschafts- und Sozialpolitik vertritt die AfD überwiegend wirtschaftsliberale Positionen: Sie fordert Steuersenkungen für Unternehmen sowie einen Um- und Abbau des Sozialstaates, der vor allem Menschen mit geringen Einkommen treffen würde.

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Kurz & knapp: Informationen zur Partei

  • Die AfD Baden-Württemberg ist einer der 16 Landesverbände der „Alternative für Deutschland“. Gegründet wurde der Landesverband im April 2013.
  • Die Landespartei mit etwa 8.000 Mitgliedern (Stand: Juni 2025) gliedert sich in 44 Kreisverbände.
  • Seit 2022 wird die Partei von Markus Frohnmaier und Emil Sänze als Landesvorsitzende geführt.
  • Im 18. Landtag (ab Mai 2026) ist die AfD mit 35 Abgeordneten vertreten. 

Welche Rolle spielt die AfD in Baden-Württemberg?

In Baden-Württemberg trat die AfD bislang zu drei Landtags- und vier Bundestagswahlen an. In allen Fällen erhielt sie mehr als fünf Prozent der Stimmen, zum Teil sogar erheblich mehr. Bei der Bundestagswahl 2025 kratzte sie in Baden-Württemberg an der 20-Prozent-Marke und blieb damit nur leicht unter dem bundesweiten Gesamt-Ergebnis.

Im baden-württembergischen Landtag ist die AfD seit 2016 vertreten. Sie wurde damals mit 15,1 Prozent aus dem Stand drittstärkste Kraft. Bei den Landtagswahlen 2021 musste die Partei deutliche Verluste hinnehmen und bildete mit 9,7 Prozent fortan die kleinste Fraktion im Stuttgarter Landtag, konnte dieses Ergebnis bei der Wahl 2026 mit 18,8 Prozent der Stimmen jedoch fast verdoppeln. 

Im Parlament fiel die Partei insbesondere während ihrer ersten Legislaturperiode weniger durch inhaltliche Arbeit als vielmehr durch Provokationen, Störaktionen und interne Konflikte auf. Immer wieder gab es Streit, Austritte und Abspaltungen innerhalb der Fraktion, sodass sie zeitweise in mehrere Lager zerfallen war. Inhaltlich vertritt die AfD auch im Landtag vor allem ihre bundesweit bekannten Positionen – etwa gegen Migration, gegen Klimaschutzmaßnahmen und gegen die EU. Gleichzeitig isolieren die demokratischen Parteien die AfD bislang weitgehend, da sie eine Zusammenarbeit wegen der rechtspopulistischen bis rechtsextremen Positionen der AfD ausschließen.

Beobachtung durch den Verfassungsschutz

2021 teilte das Bundesamt für Verfassungsschutz zunächst mit, die AfD als rechtsextremistischen Verdachtsfall einzustufen. Demnach seien die Anhaltspunkte dafür, dass die Partei gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung gerichtete Bestrebungen verfolge, hinreichend verdichtet. Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen (OVG NRW) urteilte im Mai 2024, dass diese Einstufung rechtmäßig erfolgte (Urteil seit Juli 2025 rechtskräftig). 

Beim einstigen Jugendverband der AfD, der Jungen Alternative (JA), hatte der Bundesverfassungsschutz sogar entschieden, sie als gesichert extremistisch einzustufen. Gegen diese Einstufung klagten AfD und JA erfolglos. Daraufhin beschloss die AfD im Jahr 2025, die JA aufzulösen. Stattdessen gründete sie Ende November 2025 in Gießen den AfD-Jugendverband „Generation Deutschland“. 

Im Mai 2025 legte das Bundesamt für Verfassungsschutz eine Neueinstufung der AfD vor. Demnach betrachte die Behörde die ganze Partei als „gesichert rechtsextremistische Bestrebung“. Weil die AfD auch gegen diese Einstufung gerichtlich vorging, gab der Verfassungsschutz zunächst eine sogenannte Stillhaltezusage ab. Das bedeutet: Die Behörde setzte bis zum Gerichtsurteil die Einstufung aus, bezeichnete die AfD öffentlich nicht als „gesichert rechtsextremistische Bestrebung“ und behandelte sie wie zuvor als extremistischen Verdachtsfall.

Im Februar 2026 gab das Verwaltungsgericht Köln dazu einen Beschluss im Eilverfahren bekannt. Demnach dürfe das Bundesamt für Verfassungsschutz die Gesamtpartei vorläufig nicht als gesichert extremistische Bestrebung einstufen und behandeln – zumindest nicht bis zur Entscheidung im Hauptsacheverfahren. Es liege zwar „eine hinreichende Gewissheit“ dafür vor, dass innerhalb der AfD „gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung gerichtete Bestrebungen“ entfaltet würden. Allerdings werde nach Einschätzung des Gerichts die AfD als Gesamtpartei dadurch „nicht in einer Weise geprägt, die dazu führt, dass ihrem Gesamtbild nach eine verfassungsfeindliche Grundtendenz festgestellt“ werden könne. Eine Beschwerde gegen diesen Beschluss ist möglich.

Beobachtung durch das Landesamt für Verfassungsschutz

Die AfD Baden-Württemberg wird seit 2022 beim Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) als rechtsextremistischer Verdachtsfall beobachtet. Die AfD hat dagegen Rechtsmittel eingelegt. Alle bisher bekannten gerichtlichen Beschlüsse geben dem LfV Recht. Der Rechtsweg in dieser Sache ist noch nicht vollständig bestritten (siehe auch Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs am 6. November 2024, Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart am 18. März 2025). 

Im aktuellen Verfassungsschutzbericht (für das Jahr 2024) heißt es dazu: „In der AfD BW vertreten extremistische Kräfte ein ethnisch-homogenes Volksverständnis, das im Widerspruch zur Garantie der Unantastbarkeit der Menschenwürde nach Art. 1 Abs. 1 Grundgesetz und den Diskriminierungsverboten nach Art. 3 Abs. 3 Grundgesetz steht. Es existieren Anhaltspunkte, dass diese Kräfte die Diskriminierung und rechtliche Benachteiligung bestimmter Personengruppen anstreben, darunter deutsche Staatsbürger mit Migrationshintergrund oder Personen muslimischen Glaubens.“ Mitglieder und Führungspersonen der baden-württembergischen AfD vertreten nach Auffassung des Verfassungsschutzes auch „verschwörungsideologische Inhalte mit demokratiefeindlichen Elementen“. Zudem wurden laut dem Bericht „zahlreiche verfassungsfeindliche Positionen verzeichnet“.

Welche Ziele hatte die AfD für die Landtagswahl 2026?

Nach ihrem schwachen Ergebnis von 9,7 Prozent bei der Landtagswahl 2021 strebte die AfD bei der Wahl 2026 ein deutlich besseres Abschneiden an. Hoffnung schöpfte sie aus starken Resultaten bei Bundestags- und weiteren Landtagswahlen. Mit Markus Frohnmaier hatte sie auch einen „Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten“ nominiert, allerdings schlossen vor und nach der Wahl sämtliche Landtags-Parteien eine Zusammenarbeit mit der AfD aus. Mit 18,8 Prozent der Stimmen im Jahr 2026 konnte die AfD zwar ihr Ergebnis von 2021 fast verdoppeln. In den Monaten vor der Wahl hatte die Partei jedoch in einigen Umfragen noch höher gelegen. 

Landesvorsitzende der AfD

Markus Frohnmaier

Markus Frohnmaier (geb. 1991) ist in Craiova (Rumänien) geboren und in Baden-Württemberg aufgewachsen. 2013 trat er in die AfD ein und gründete die JA mit. Er war Bundes- und Landeschef der JA sowie Sprecher der Parteivorsitzenden Frauke Petry und Alice Weidel. Seit 2017 ist er Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Böblingen. 2022 wurde er gemeinsam mit Emil Sänze zum AfD-Landeschef. 

2025 nominierte die Partei ihn zum „Ministerpräsidentenkandidat“ der Partei. Frohnmaier strebte bei der Landtagswahl 2026 kein Landtagsmandat in Baden-Württemberg an. Er führte die Partei in den Wahlkampf, bleibt jedoch Bundestagsabgeordneter.

Emil Sänze

Emil Sänze (geb. 1950 in Beuren) studierte Betriebswirtschaftslehre und war bei verschiedenen Unternehmen im Vertrieb sowie als Geschäftsführer beziehungsweise geschäftsführender Gesellschafter tätig. 2016 kam er für den Wahlkreis Rottweil in den Landtag. 2022 wurde er gemeinsam mit Markus Frohnmaier zum Landesvorsitzenden der AfD.

Zahlen und Fakten

Mitgliederzahlen
Die Partei hat in Baden-Württemberg etwa 8.000 Mitglieder (Stand: Juni 2025).

Organisationsstruktur
Die AfD in Baden-Württemberg ist in 44 Kreisverbänden sowie einige Ortsverbände organisiert. Die Landesvorsitzenden sind Markus Frohnmaier und Emil Sänze. Die Parteiorgane des Landesverbands sind der Landesparteitag, der 14 Personen umfassende Landesvorstand und die Aufstellungsversammlung zur Bundestagswahl. 13 Landesfachausschüsse (LFA) der AfD in Baden-Württemberg beschäftigen sich mit inhaltlichen Themen.

Die vormalige Jugendorganisation der AfD im Land, die Junge Alternative (JA) Baden-Württemberg, hat sich am 27. März 2025 formal aufgelöst. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte die gesamte JA als gesichert rechtsextrem eingestuft. In Baden-Württemberg führte das Landesamt für Verfassungsschutz den JA-Landesverband als extremistischen Verdachtsfall. Bundesweit hat die AfD im November 2025 einen neuen Jugendverband namens „Generation Deutschland“ (GD) gegründet, der direkt der Partei unterstellt ist. Die Gründung eines baden-württembergischen GD-Landesverbands ist für Mitte 2026 angekündigt.

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Historische Entwicklung der Partei

Entwicklung nach der Gründung

Die erste Landesversammlung und die damit einhergehende Gründung der AfD Baden-Württemberg fand am 22. April 2013 in Karlsruhe statt. Zwar scheiterte die AfD bei der Bundestagswahl 2013 mit bundesweit 4,7 Prozent der Stimmen an der Fünfprozenthürde, in Baden-Württemberg kam sie jedoch auf 5,2 Prozent. In den Jahren danach konnte sie landes- und bundesweit einige Wahlerfolge verzeichnen.

Sieben Jahre nach ihrer Gründung war die AfD eine Zeit lang in allen deutschen Landtagen vertreten (aktuell nicht vertreten in Bremen und Schleswig-Holstein). 2014 zog sie auch erstmals ins Europaparlament ein. Nach der Bundestagswahl 2017 war sie mit 12,6 Prozent und 94 Abgeordneten vier Jahre lang stärkste Oppositionspartei im Deutschen Bundestag, in Baden-Württemberg kam sie bei dieser Wahl auf 12,2 Prozent der Stimmen.

Flügel- und Führungsstreitigkeiten in der AfD

Zwischen den verschiedenen Strömungen in der Partei kommt es seit der Gründung regelmäßig zu Führungsstreitigkeiten und Konflikten über die Ausrichtung der Partei. Zum Streit führte immer wieder die Frage nach dem Umgang mit rechtsextremistischen Bewegungen und Organisationen wie Pegida, der Identitären Bewegung oder parteiinternen Strömungen. In der Zeit nach der Bundestagswahl 2025 ging es vermehrt um die Frage, ob die Partei gemäßigter auftreten soll, um für andere Parteien eine Koalitionsoption zu bilden, oder ob sie im Gegenteil ihrer radikalen Linie treu bleiben soll bzw. diese verstärken.

Über die Jahre verließen immer mehr „gemäßigte“ Mitglieder die AfD, dagegen öffnet sich die Partei mehr und mehr extremistischen Kräften. Die Rücktritte von gemäßigteren Parteivorsitzenden und damit verbundene Parteiaustritte sind symptomatisch für die Verschiebung der AfD nach rechts. Der wirtschaftsliberale Bernd Lucke, „Gründervater“ der Bundespartei, trat nach seiner Abwahl 2015 aus der Partei aus. Seine nationalkonservative Nachfolgerin Frauke Petry war nur zwei Jahre im Amt. Im Januar 2022 trat auch der sich meist gemäßigt gebende Bundessprecher und Europaabgeordnete der AfD, Jörg Meuthen, aus der Partei aus. Er sagte, das Projekt sei gescheitert, die AfD zu einer „konservativ-freiheitlichen Partei“ zu machen. Vielmehr sehe er „nationalsozialistische Anleihen“ in der Partei.

Bereits 2013 hat der Parteienforscher Richard Stöss die AfD als eine „nationalkonservative Partei mit Brücken zum Rechtsextremismus“ bezeichnet [Richard Stöss: Der rechte Rand des Parteiensystems, in: Oskar Niedermayer (Hrsg.), Handbuch Parteienforschung, Wiesbaden 2013, 574]. Der Politikwissenschaftler Armin Pfahl-Traughber beschreibt die AfD mittlerweile „in der Gesamtschau als eine rechtsextremistische Partei“ (Quelle: Springer.com). 

Streitigkeiten und Konflikte in der ersten AfD-Landtags-Fraktion

Die AfD Baden-Württemberg beschreibt sich selbst auf ihrer Fraktionsseite als „die konservative Kraft im Südwesten“. Der frühere AfD-Bundeschef Alexander Gauland soll dagegen einmal gesagt haben, die AfD sei „ein gäriger Haufen – und besonders gärig in Baden-Württemberg“. Als solcher präsentierte sich etwa die erste Landtagsfraktion ab 2016. Bei der Landtagswahl, die im Kontext der sogenannten „Flüchtlingskrise“ stattfand, erzielte die Partei mit einem Stimmenanteil von 15,1 Prozent das zur damaligen Zeit höchste Wahlergebnis in den westdeutschen Bundesländern und konnte 23 Mandate, darunter zwei Direktmandate, gewinnen. Die folgenden Jahre im Landtag waren allerdings geprägt von partei- und fraktionsinternen Streitigkeiten.

So führte Streit unter den AfD-Abgeordneten über antisemitische Äußerungen des Abgeordneten Wolfgang Gedeon zur Spaltung der Fraktion in eine AfD- und eine ABW (Alternative für Baden-Württemberg)-Fraktion. Die Mehrheit des AfD-Landesverbands wollte allerdings die Wiedervereinigung der Fraktionen und drohte Abgeordneten, die sich dem Wunsch verweigerten, mit Parteiausschluss. Vier Monate später löste sich die Alternative für Baden- Württemberg (ABW) auf. Damit war die äußere Einheit der Fraktion wiederhergestellt. Gedeon war zu dem Zeitpunkt bereits aus der Fraktion ausgetreten.

Mit dem Einzug der AfD in den Landtag von Baden-Württemberg nahm die Zahl der Ordnungsrufe und Sitzungsausschlüsse im Parlament deutlich zu. Die AfD nutzte die Bühne des Parlaments für gezielte Provokationen, um mediale Aufmerksamkeit zu erlangen und das Parlament sowie andere staatliche Institutionen herabzuwürdigen. Ein bis dato einzigartiger Vorgang in der baden-württembergischen Parlamentsgeschichte ereignete sich am 12. Dezember 2018. Wolfgang Gedeon (zu dem Zeitpunkt zwar bereits fraktionslos, aber bis 2020 noch AfD-Mitglied) und Stefan Räpple (damals noch Mitglied der AfD-Fraktion sowie der Partei) mussten von der Polizei aus dem Landtag begleitet werden, da sie beide die mehrfachen Ordnungsrufe der Landtagspräsidentin Muhterem Aras ignoriert hatten, die sie daraufhin des Saales verwies. Auslöser war die Aussage Räpples: „So sind sie, die roten Terroristen!“ 

Die ursprünglich 23-köpfige AfD-Fraktion schrumpfte bis zum Ende der Legislaturperiode auf 15 Abgeordnete. 

Im aktuellen 17. Landtag sitzen 17 Abgeordnete der AfD, darunter eine Frau. Fraktionschef ist Anton Baron. Insgesamt tritt die Fraktion in dieser Legislaturperiode deutlich disziplinierter auf als in der Periode zuvor – wenn auch nicht unbedingt inhaltlich gemäßigter.

Die AfD heute

Bei der Landtagswahl 2021 erreichte die Partei einen Stimmenanteil von 9,7 Prozent und wurde damit kleinste Fraktion im aktuellen Landtag. Gegenüber 2016 verlor die Partei deutlich um 5,4 Prozentpunkte. Auch bei der ein halbes Jahr später stattfindenden Bundestagswahl 2021 musste die Partei Verluste hinnehmen. Sie erhielt bundesweit 10,3 Prozent der Stimmen, in Baden-Württemberg 9,6. Beide Wahlen standen noch im Kontext der Corona-Pandemie.

Bei der Europawahl 2024 wurde die AfD dagegen bundesweit mit 15,9 Prozent der Stimmen zweitstärkste Partei, ebenso wie in Baden-Württemberg, wo sie 14,7 Prozent der Stimmen erhielt. Im Rahmen der gleichzeitig stattfinden Kommunalwahlen 2024 erzielte die AfD bei den Gemeinderatswahlen einen Stimmanteil von 4,2 Prozent (+2,3 Prozentpunkte), bei den Kreistagswahlen waren es 11,7 Prozent (+ 6,2 Prozentpunkte).

Bei der Bundestagswahl 2025 erhielt die AfD in Baden-Württemberg ein Zweitstimmenergebnis von 19,8 Prozentpunkten. Sie konnte damit ihr Ergebnis von der Bundestagswahl 2021 mehr als verdoppeln. Zuletzt erzielte sie bei der Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg 18,8 Prozent der Stimmen, auch das bedeutete fast eine Verdopplung ihres Ergebnisses von 2021.

Burladingen wurde 2018 zur ersten Stadt in Baden-Württemberg mit einem AfD-Bürgermeister. Harry Ebert war von 1999 bis 2020 Bürgermeister in Burladingen im Zollernalbkreis. Ebert war lange Zeit parteilos, gehörte zwischenzeitlich der CDU an und trat Anfang März 2018 der AfD bei. Streit mit Gemeinderäten, fremdenfeindliche Äußerungen und Berichtsverbote für Journalisten führten zur Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen Ebert und schließlich zum vorzeitigen Rücktritt vom Amt des Bürgermeisters.

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Autor: Internetredaktion LpB BW | letzte Aktualisierung: März 2026

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