Themenkompass zur Landtagswahl 2026

Energie – Strom und Wärme

Was steht in den Wahlprogrammen der Parteien?

Hier findest Du zentrale Aussagen aus den Wahlprogrammen kompakt und übersichtlich nebeneinandergestellt. Die Reihenfolge der Parteien richtet sich nach dem Wahlergebnis der Landtagswahl 2021.

Detailliertere Informationen zu den Standpunkten und Vorhaben der einzelnen Parteien finden sich in den Zusammenfassungen der Wahlprogramme.

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Unterkategorien

Strom

Ausbau von Windkraft und Photovoltaik, Fokus auf Bürgerenergie

Die Grünen wollen Strom billiger machen und dafür vor allem Windkraft und Freiflächen-Photovoltaik ausbauen. Bürgerenergieanlagen sollen zur Energieversorgung vor Ort beitragen. Wasserstoff soll ein Backup für die Energieversorgung sein und ein Schlüssel für die Dekarbonisierung, wo Elektrifizierung schwierig ist.

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Vielzahl von Energieträgern im Blick

Die CDU setzt beim Thema Strom auf eine Vielzahl von Energieträgern. Photovoltaik will die Union weiter ausbauen und Kommunen stärker an den Windkraft-Erträgen vor Ort beteiligen. Die Partei sieht auch Chancen im Wasserstoff und kündigt generell „schlanke und schnelle Genehmigungsverfahren“ im Bereich Energie-Infrastruktur an. 

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Mehr erneuerbare Energien als Schlüssel zur Klimaneutralität

Der „massive“ Ausbau erneuerbarer Energien ist aus SPD-Sicht „Schlüssel zur Klimaneutralität“. So soll mehr Fläche pro Region aus SPD-Sicht für Windkraft und Photovoltaik – etwa entlang von Verkehrswegen – zur Verfügung stehen. Die Partei will gezielt grünen Wasserstoff unterstützen und dafür sorgen, dass im ganzen Land Wasserstoff verfügbar ist.

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Fokus auf Photovoltaik, Einsatz für neue Kernkraftwerke

Die FDP will Strom „wieder bezahlbar machen“ und den Ausbau erneuerbarer Energien „besser in Einklang bringen mit Menschen, Umwelt und Klima“. Eine aus ihrer Sicht drohende „Superprivilegierung der Windkraft“ will die FDP abwenden und Photovoltaik vor allem auf Dächern, Parkplätzen und Agri-PV priorisieren. Zudem ist die FDP für den Neubau „von marktfähigen Kernkraftwerken der neuesten Generation“.

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Für Kernkraftwerke und Kohlekraft, gegen Erneuerbare-Subventionen

Die AfD verspricht „die niedrigsten Strompreise in ganz Deutschland“ für Baden-Württemberg, etwa über ein Aus für die CO2-Steuer. Die Partei will sich auch für den Neubau von Kernkraftwerken einsetzen und die Atomkraftwerke Neckarwestheim 2 und Philippsburg 2 wieder ertüchtigen. Zudem ist sie für mehr Kohlekraftwerke. Subventionen für Windkraft und Photovoltaik will sie beenden.

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Energiekonzerne in Gemeineigentum überführen, Stromversorgung ausbauen

Die Linke will die Energie- und Wasserversorgung in die Hände der Kommunen geben. Auch Energiekonzerne wie die EnBW sollen in gemeinnütziges Gemeineigentum überführt werden. Mit den Gewinnen will die Partei die Stromkosten senken und eine erneuerbare Stromversorgung aufbauen. Wind- und Solarparks sollen „direkt über die Kommune oder Genossenschaften realisiert werden“, heißt es im Wahlprogramm. Skeptisch ist die Partei bei Wasserstoff.

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Wärme

Fokus auf kommunale Wärmeplanung und Gebäudesanierung

Die Grünen wollen die kommunale Wärmeplanung und die Gebäudesanierung ausbauen. Die Preise für Fernwärme will die Partei verbraucherfreundlich regulieren. Geothermie, Großwärmepumpen, Solarthermie und Quartiersspeicher hat die Partei beim Thema Wärme im Blick.

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„Wahlfreiheit und Wettbewerb“

Die CDU setzt auf „Wahlfreiheit und Wettbewerb“. Wärmenetze will sie dort planen, wo diese wirtschaftlich sinnvoll sind, das Erneuerbare-Wärme-Gesetz will sie aber abschaffen. 

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Genossenschaftliche Wärmenetze als Schlüssel

Die SPD will die Wärmewende „sozial gerecht“ gestalten und sieht dabei kommunale und genossenschaftliche Wärmenetze in der Schlüsselrolle. Technisch setzt die Partei auf Solarthermie, Tiefengeothermie, Großwärmepumpen und industrielle Abwärme. 

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Aus für kommunale Wärmeplanung und „Benutzungszwänge“

Strom, Wärme und Gase will die FDP „gemeinsam denken“. Die Partei will die kommunale Wärmeplanung abschaffen und lehnt „Benutzungszwänge von Wärmenetzen“ ab. Tiefe Geothermie ist aus ihrer Sicht ein wichtiger Bestandteil klimaneutraler Wärmeversorgung.

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Gegen Subventionen für Tiefen-Geothermie

Die AfD will den „Zwang“, Fernwärme zu nutzen, aufheben, und „alle öffentlichen Subventionen“ für Tiefen-Geothermie streichen. Das bundesweite „Heizungsgesetz“ will die AfD abschaffen. 

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Wärmewende mit Erneuerbaren, Förderung für Gebäudesanierung

Die Linke fordert eine landesweit forcierte Wärmewende hin zu erneuerbaren Energiequellen. Potenzial sieht sie in der energetischen Gebäudesanierung. So will die Partei die „energetische Sanierung aller Immobilien“ fördern. 

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Auf dieser Seite aufgeführt sind die derzeit im Landtag vertretenen Parteien sowie alle Parteien, die in aktuellen Wahlumfragen bei 3,5 Prozent oder mehr stehen. 

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