Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten

zur Landtagswahl 2021

Wer tritt für welche Partei an? Diese Seite bietet - soweit bereits bekannt - einen Überblick über die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten und ihre jeweiligen Lebensläufe.

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen)

Amtierender Ministerpräsident

Der Gymnasiallehrer wurde am 17. Mai 1948 in Spaichingen geboren. Nach dem Abitur studierte er Naturwissenschaften an der Universität Hohenheim. Anschließend  unterrichtete er an Gymnasien in Stuttgart und Esslingen. Kretschmann ist verheiratet und hat drei Kinder.

1980 bis 1984 gehörte Kretschmann der ersten grünen Landtagsfraktion an. 1982 bis 1984 war er Mitglied des Esslinger Kreistags und 1983/84 Sprecher der Grünen im Landtag. 1986/87 wurde er Grundsatzreferent im Hessischen Ministerium für Umwelt und Energie. Von 1988 bis 1992 und wieder seit 1996 gehört er dem Landtag von Baden-Württemberg an. 2002 wurde Kretschmann zum Fraktionsvorsitzenden seiner Partei gewählt und blieb dies bis 2011. Mit 73 von 138 Stimmen wählte der Landtag Winfried Kretschmann am 12. Mai 2011 zum Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg. Am 12. Mai 2016 fand die Wiederwahl statt.

Von November 2012 bis Oktober 2013 war Winfried Kretschmann Präsident des Bundesrates. Von Oktober 2013 bis September 2014 war er Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz.

Homepage von Winfried Kretschmann
Grüne BW: Porträt Winfried Kretschmann
SWR-Sommerinterview 2020 mit Kretschmann

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Susanne Eisenmann (CDU)

Kultusministerin von Baden-Württemberg

Die promovierte Germanistin kam am 28. November 1964 in Stuttgart zur Welt. Sie studierte Germanistik, Linguistik und Politikwissenschaft an der Universität Stuttgart. Danach promovierte sie 1996 im Fachbereich Philosophie. Susanne Eisenmann ist verheiratet, ihr Mann brachte fünf Kinder in die Ehe. 

Mit 16 Jahren trat die Politikerin der Jungen Union bei. Von 1991 bis 2005 leitete sie das Büro des Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion und späteren Ministerpräsidenten Günther H. Oettinger. In dieser Zeit machte Eisenmann auch kommunalpolitisch Karriere: Ab 1990 war sie Bezirksbeirätin von Stuttgart-Sillenbuch; mit 29 Jahren wurde sie Stadträtin im Gemeinderat Stuttgart, wo sie unter anderem schulpolitische Sprecherin und von 2004 bis 2005 Vorsitzende der CDU-Gemeinderatsfraktion war.

2005 wurde sie zur Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Sport der Stadt Stuttgart gewählt. Seit Mai 2016 ist Eisenmann Ministerin für Kultus, Jugend und Sport. 2017 war sie Präsidentin der Kultusministerkonferenz.

Landesregierung: Susanne Eisenmann
CDU BW: Porträt Susanne Eisenmann
SWR-Sommerinterview 2020 mit Eisenmann

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Spitzenkandidat*in AfD

Die Spitzenkandidatin bzw. der Spitzenkandidat steht noch nicht fest.

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Andreas Stoch (SPD)

Vorsitzender der SPD Baden-Württemberg und der SPD-Landtagsfraktion

Der Rechtsanwalt ist am 10. Oktober 1969 in Heidenheim an der Brenz geboren. Andreas Stoch studierte von 1990 bis 1995 Rechtswissenschaft an den Universitäten in Tübingen und Heidelberg. Ab 1998 arbeitete er als Rechtsanwalt mit den Schwerpunkten Zivil- und Wirtschaftsrecht. Seit Anfang 2013 ruht seine Anwaltszulassung. Stoch ist verheiratet und hat vier Kinder.

1990 trat Stoch der SPD bei und wurde Vorstandsmitglied im SPD-Ortsverein Heidenheim. Zuvor war er von 1987 bis 1991 Juso-Kreisvorsitzender gewesen. Seit 2001 ist er Vorsitzender des Heidenheimer SPD-Kreisverbands. Dem Landtag von Baden-Württemberg gehört der Politiker seit 2009 an. Er war Sprecher der SPD-Fraktion für Datenschutz und Medienpolitik. Bei der Landtagswahl 2011 gelang ihm der Wiedereinzug in den Landtag. 2013 wurde Andreas Stoch neuer Kultusminister.

Nach 2016 schied er aus der Landesregierung aus und wurde im Landtag zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. Auf dem SPD-Landesparteitag 2018 ernannten ihn die Sozialdemokraten zum neuen Landesvorsitzenden. 

Homepage von Andreas Stoch
SPD Landtagsfraktion: Porträt Stoch
SWR-Sommerinterview 2020 mit Stoch

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Dr. Hans-Ulrich Rülke (FDP/DVP)

Vorsitzender der FDP/DVP-Landtagsfraktion und stellv. Landesvorsitzender der FDP Baden-Württemberg

Der promovierte Studiendirektor kam am 3. Oktober 1961 in Tuttlingen auf die Welt. Nach dem Wehrdienst studierte er Germanistik, Politik, Geschichte und Soziologie in Konstanz. 1993 begann Rülke als Lehrer am Hilda-Gymnasium in Pforzheim zu arbeiten. Von 2001 bis 2006 war er Fachberater für Politik und Wirtschaft beim Oberschulamt Karlsruhe. Rülke ist verheiratet und hat drei Söhne.

In der FDP ist Rülke seit 1985 Mitglied. 1999 wurde er Pforzheimer Gemeinderat, ein Jahr später Kreisvorsitzender der FDP Pforzheim/Enzkreis. Von 2001 bis 2011 war Rülke FDP-Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat Pforzheim und Mitglied des Landesvorstands der Partei. Seit 2006 ist er Abgeordneter im Landtag für den Enzkreis und wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP/DVP-Landtagsfraktion. Die Liberalen im Landtag wählten ihn 2009 zum Vorsitzenden.

Homepage von Hans-Ulrich Rülke
FDP-DVP Landtagsfraktion: Porträt Rülke
SWR-Sommerinterview 2020 mit Rülke

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Spitzenkandidat*in Linke

Die Spitzenkandidatin bzw. der Spitzenkandidat steht noch nicht fest.

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Letzte Aktualisierung: August 2020, Internetredaktion der LpB BW