Gisela Erler. Foto: StaMi Ba-Wü

Die Staatsrätin Gisela Erler (*9. Mai 1946) ist durch ihren Vater, den SPD-Politiker Fritz Erler, bereits früh politisch geprägt worden. Für ihr Studium der Germanistik und Soziologie ging sie nach Köln und München - eine Zeit, in der sie als Mitbegründerin mehrerer Verlage (z.B. "Frauenoffensive") in Erscheinung trat. Nach ihrem Studium arbeitete sie zunächst als wissenschaftliche Referentin am Deutschen Jugend-Institut in München.

Erler trat 1983 den Grünen bei und sorgte insbesondere als Hauptautorin des "Müttermanifests" der Partei für heftige Diskussionen. Das Thema der Work/Life Balance hatte sie bereits während eines Forschungsaufenthalts in den USA für sich entdeckt und veranlasste sie 1992 schließlich zur Gründung des Unternehmens "Familienservice". Das Unternehmen ist heute größter Dienstleister für Firmen in Deutschland rund um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und beschäftigt rund 1500 Arbeitnehmer. Die Geschäftsführung hat Erler 2008 an ihre Nachfolgerin abgegeben.
Ihr Engagement wurde 2008 mit dem Elisabeth-Selbert-Preis der hessischen Landesregierung ausgezeichnet.

Seit 2011 vertritt sie als Staaträtin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteilung das Anligen, die Bürgerbeteiligung auf Landesebene weiter auszubauen und die Zivilgesellschaft zu stärken.

Erklärfilm - so funktioniert Landespolitik


Ein kurzer Animationsfilm der Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund erklärt, wie Landespolitik funktioniert.
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