Foto: LMZ Baden-Württemberg

Standortfaktoren und Branchen

Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges sind die Standortbedingungen des Landes. Was aber sind die Faktoren, die Baden-Württemberg als Standort für Unternehmen und Beschäftigte attraktiv machen? Angesichts des Mangels an natürlichen Rohstoffen sind Qualifikation, Innovationstätigkeit und hohe Anpassungsfähigkeit der Menschen die eigentliche Kraftquelle des Landes.

Als harte Standortfaktoren gelten zunächst einmal eine gut entwickelte Infrastruktur im Verkehrsbereich. Darüber hinaus ist der Bereich Arbeit von Bedeutung. Baden-Württemberg hat unter allen Bundesländern nach Bayern die niedrigste Arbeitslosenquote. Gleichzeitig bleibt hier seit Jahren das Pro-Kopf-Einkommen hoch und das Preisniveau stabil. Das Land Baden-Württemberg erweist sich zudem im Bereich Forschung und Entwicklung als führend, der zu den weichen Standortfaktoren gezählt werden kann. So investiert das Bundesland gemessen am BIP deutschlandweit das meiste Geld in diesen Bereich und führt in der Zahl der 2014 angemeldeten Patente. Damit lockt Baden-Württemberg insbesondere Gründer an, die sich mit bereits etablierten Unternehmen vernetzen wollen. Dazu ist der Standortfaktor Digitalisierung in den vergangenen Jahren zunehmend wichtiger geworden. Zuletzt macht sich Baden-Württemberg durch ein anziehendes Wohnumfeld und ein abwechslungsreiches kulturelles Angebot attraktiv.

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Statistik

 

Gesamtwirtschaftliche Ergebnisse in Baden-Württemberg 2016

In dieser Broschüre des Statistischen Landesamtes sind Berechnungen zum Wirtschaftswachstum, der Einkommenssituation, dem Konsum und der Investitionstätigkeit in der Gesamtwirtschaft dargestellt.

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