Die Spitzenkandidaten

der im Landtag vertretenen Parteien

Guido Wolf,
Fraktionsvorsitzender der CDU

Foto: CDU Baden-Württemberg
Foto: CDU Baden-Württemberg

Der Jurist wurde am 28. September 1961 in Weingarten geboren und wuchs dort auf. Nach dem Abitur studierte Guido Wolf Rechtswissenschaft an der Universität Konstanz. Er ist verheiratet und kinderlos.

Von Oktober 1988 bis Januar 1991 war Wolf  im Landratsamt Tuttlingen tätig. Im Anschluss wechselte er ins Verkehrsministerium Baden-Württemberg als persönlicher Referent von Verkehrsminister Dr. Thomas Schäuble und Leiter dessen Ministerbüros. Von November 1992 bis Dezember 1994 wurde Wolf als Richter an das Verwaltungsgericht Sigmaringen berufen. Von Januar 1995 bis Oktober 1996 war er Referatsleiter in der Abteilung „Grundsatz und Planung“ im Staatsministerium.

Nach der Wahl durch den Gemeinderat der Stadt Nürtingen zum Ersten Bürgermeister wechselte Wolf im November 1996 in die Kommunalpolitik. Im November 2002 wurde er Landrat im Landkreis Tuttlingen und übte dieses Amt bis November 2011 aus. Seit März 2006 ist Wolf als CDU-Wahlkreisabgeordneter Tuttlingen-Donaueschingen im Landtag von Baden-Württemberg. Am 26. Oktober 2011 wurde Wolf vom 15. Landtag von Baden-Württemberg zum Landtagspräsidenten gewählt. Im Rahmen einer Mitgliederbefragung im November 2014 entschieden sich die Mitglieder der CDU Baden-Württemberg für Wolf als Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2016. Seit 27. Januar 2015 ist Wolf Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg.

Guido Wolf

SWR: Porträt Guido Wolf (CDU)

„Ich mache Politik für die Mitte“ - Sommerinterview mit Guido Wolf
(Stuttgarter Nachrichten, Von Arnold Rieger, Frank Krause 08. August 2015

Winfried Kretschmann,
amtierender Ministerpräsident, Bündnis 90/Die Grünen

Foto: Baden-Württemberg.de, Staatsministerium BW, Fotograf Matthias Just
Foto: Baden-Württemberg.de, Staatsministerium BW, Fotograf Matthias Just

Der Gymnasiallehrer wurde am 17. Mai 1948 in Spaichingen geboren. Nach dem Abitur studierte er Naturwissenschaften an der Universität Hohenheim. Nach dem Staatsexamen nahm er das Lehramt an Gymnasien in Stuttgart und Esslingen auf. Kretschmann ist verheiratet und hat drei Kinder.

1980 - 1984 gehörte Kretschmann der ersten grünen Landtagsfraktion an. 1982 bis 1984 war er Mitglied des Esslinger Kreistags. 1983/84 Sprecher der Grünen im Landtag. 1986/87 wurde er Grundsatzreferent im Hessischen Ministerium für Umwelt und Energie. Von 1988 bis 1992 und wieder seit 1996 gehört er dem Landtag von Baden-Württemberg an. 2002 wurde Kretschmann zum Fraktionsvorsitzenden seiner Partei gewählt und blieb dies bis 2011. Mit 73 von 138 Stimmen wählte der Landtag Winfried Kretschmann am 12. Mai 2011 zum Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg.

Von November 2012 bis Oktober 2013 war Winfried Kretschmann Präsident des Bundesrates. Von Oktober 2013 bis September 2014 war er Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz.

Winfried Kretschmann

SWR: Porträt Winfried Kretschmann (Grüne)

„Der Opposition fehlt ein Angriffsthema“ Sommerinterview mit Winfried Kretschmann
(Stuttgarter Nachrichten, Von Frank Krause 31. Juli 2015)

Dr. Nils Schmid,
Minister für Finanzen und Wirtschaft, SPD

Foto: Baden-Württemberg.de, Ministerium für Finanzen und Wirtschaft BW
Foto: Baden-Württemberg.de, Ministerium für Finanzen und Wirtschaft BW

Der Jurist wurde am 11. Juli 1973 in Trier geboren. Nach dem Abitur 1993 in Filderstadt und seinem Zivildienst absolvierte Nils Schmid ein Studium der Rechtswissenschaft an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, welches er 1999 mit dem Ersten juristischen Staatsexamen beendete. Das anschließende Referendariat beendete er 2001 mit dem Zweiten juristischen Staatsexamen. Seitdem ist er als Rechtsanwalt zugelassen. 2006 schloss er seine Promotion am Lehrstuhl von Ferdinand Kirchhof ab.
Schmid ist verheiratet und hat zwei Kinder.

1991 wurde Schmid Mitglied der SPD. Seit 1993 gehört er dem SPD-Kreisvorstand Esslingen an und ist seit 1999 Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Nürtingen. Seit 1997 gehört Schmid dem Landtag von Baden-Württemberg an. Im Juni 2001 wurde er finanzpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Nach dem erneuten Einzug in den Landtag 2006, rückte er zum stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion auf.

Auf dem Landesparteitag der SPD in Karlsruhe am 27. November 2009 wurde er mit 265 von 299 Stimmen der Delegierten  zum Landesvorsitzenden gewählt. Bereits 2011 zog Schmid als Spitzenkandidat in den Landtagswahlkampf. Seit dem 12. Mai 2011 ist er Minister für Finanzen und Wirtschaft sowie Stellvertretender Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Beim Parteitag der SPD in Singen wird Schmid zum Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2016 gewählt.

Nils Schmid

SWR: Porträt Nils Schmid (SPD)

„Das Land ist bei uns in guten Händen“ Sommerinterview mit Nils Schmid
(Stuttgarter Nachrichten, Von Frank Krause 5. August 2015)

Dr. Hans-Ulrich Rülke,
Fraktionsvorsitzender der FDP/DVP

Foto: FDP Baden-Württemberg
Foto: FDP Baden-Württemberg

Der promovierte Studiendirektor kam am 3. Oktober 1961 in Tuttlingen auf die Welt. Nach seiner Schulzeit in Singen absolvierte er den Wehrdienst und studierte in Konstanz Germanistik, Politik, Geschichte und Soziologie. 1993 begann Rülke als Lehrer am Hilda-Gymnasium in Pforzheim zu arbeiten. Von 2001 bis 2006 war er Fachberater für Politik und Wirtschaft beim Oberschulamt Karlsruhe. Im März 2006 wurde Rülke Landtagsabgeordneter und wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, im Juni 2009 Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion. Rülke ist verheiratet und hat drei Söhne.

In der FDP ist Rülke seit 1985 Mitglied. 1999 wird er Mitglied des Gemeinderats von Pforzheim. Im Jahr 2000 wurde er Kreisvorsitzender der FDP Pforzheim/Enzkreis. Von 2001 bis 2011 war Rülke Fraktionsvorsitzender der FDP im Gemeinderat Pforzheim und Mitglied des Landesvorstands der FDP/DVP. Seit 2006 ist er Landtagsabgeordneter für den Enzkreis und wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfaktion. 2009 wurde er Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion.

Dr. Hans-Ulrich Rülke

SWR: Porträt Hans-Ulrich Rülke (FDP)

„Viele wollen einen Regierungswechsel“  - Sommerinterview mit Hans-Ulrich Rülke
(Stuttgarter Nachrichten, Von Arnold Rieger 3. August 2015)

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Spitzenkandidaten

der zur Landtagswahl 2016 zugelassenen Parteien

ALFA - Allianz für Fortschritt und Aufbruch (70 Wahlkreise)

Bernd Kölmel MdEP, Landesvorsitzender ALFA

Allianz für Menschenrechte, Tier- und Naturschutz (Tierschutzallianz) (1 Wahlkreis)

Thomas Mosmann

AfD - Alternative für Deutschland (70 Wahlkreise)

Prof. Dr. Jörg Meuthen, Sprecher der AfD BW

SWR: Porträt Jörg Meuthen (AfD)

Arminius - Bund des deutschen Volkes (Arminius-Bund) (1 Wahlkreis)

Paul Wahnsiedler

Bündnis C – Christen für Deutschland - AUF&PBC (1 Wahlkreis)

Dr. Rainer Simon

BüSo - Bürgerrechtsbewegung Solidarität (4 Wahlkreise)

Christoph Mohs, Landesvorsitzender BüSo

DKP - Deutsche Kommunistische Partei  (1 Wahlkreis)

Reinhard Püschel, Stadtrat Heidenheim

Die EINHEIT (1 Wahlkreis)

Alexej Simon

DIE LINKE (70 Wahlkreise)

Spitzenduo: Gökay Akbulut, Stadträtin aus Mannheim und Bernd Riexinger, Parteivorsitzender

SWR: Porträt Bernd Riexinger (DIE LINKE)

DIE RECHTE (9 Wahlkreise)

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FREIE WÄHLER (5 Wahlkreise)

Dursun Ali Dayi, Stellvertretender Vorsitzender Freie Wähler

MENSCHLICHE WELT - Menschliche Welt für das Wohl und Glücklich-Sein aller (2 Wahlkreise)

Dada Madhuvidyananda

NPD - Nationaldemokratische Partei Deutschlands (63 Wahlkreise)

Jürgen Schützinger, Pressesprecher des NPD-Landesverbandes Baden-Württemberg

ÖDP - Ökologisch - Demokratische Partei / Familie und Umwelt (65 Wahlkreise)

ÖDP-Spitzenkandidaten Bernd Richter

Die PARTEI (25 Wahlkreise)

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Die Piraten - Piratenpartei Baden-Württemberg (31 Wahlkreise)

Spitzenkandidat Michael Knödler

REP - Die Republikaner (70 Wahlkreise)

Ulrich Deuschle, Landesvorsitzender REP

Tierschutzpartei - PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (20 Wahlkreise)

Matthias Ebner, Bundesvorsitzender, Vorstand der Tierschutzpartei BW

 

 

 

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Erklärfilm - so funktioniert Landespolitik


Ein kurzer Animationsfilm der Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund erklärt, wie Landespolitik funktioniert.
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