Die Spitzenkandidaten der im Landtag vertretenen Parteien
Stefan Mappus, Ministerpräsident von Baden-Württemberg (CDU)
Landesvorsitzender der CDU Baden-Württemberg

- Foto: Stefan Mappus
Stefan Mappus wurde am 4. April 1966 in Pforzheim geboren. Er ist verheiratet und hat zwei Söhne.
Nach dem Abitur beginnt Stefan Mappus zunächst eine Ausbildung zum Industriekaufmann in Pforzheim, die er 1987 abschließt. 1988 beginnt er sein Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität Hohenheim. Nach seinem Abschluss 1993 ist er als Assistent am Lehrstuhl für Politische Wissenschaft der Universität Hohenheim tätig. Zwischen 1995 und 1998 arbeitet Mappus bei der Siemens AG in Stuttgart im Bereich Vertrieb von Telekommunikationsanlagen.
Politische Karriere:
1983 tritt Stefan Mappus in die Junge Union ein. Zwischen 1988 und 1990 ist er Kreisvorsitzender der Jungen Union Enzheim/Pforzheim und von 1989 bis 1995 Mitglied des Gemeinderats Mühlacker. 1989 wird Mappus zudem Mitglied des Landesvorstands der Jungen Union Baden-Württemberg. Zwischen 1993 und 1995 ist er Ortsverbandsvorsitzender der CDU Enzberg und seit 1994 Kreisvorsitzender der CDU Enzkreis/Pforzheim. 1996 wird er in den baden-württembergischen Landtag gewählt. Von 1998 bis 2004 hat er das Amt des Staatssekretärs inne und 2004 bis 2005 leitet er das Ministerium für Umwelt und Verkehr.
Zwischen 2005 und 2010 ist Stefan Mappus Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag von Baden Württemberg und von 2005 bis 2009 stellvertretender Landesvorsitzender der CDU in Baden-Württemberg. Im November 2009 wird Stefan Mappus zum Landesvorsitzenden der CDU Baden-Württemberg gewählt. Nach der Ernennung seines Vorgängers Günther Oettinger zum EU-Kommissar wird Stefan Mappus am 10. Februar 2010 der neue Regierungschef Baden-Württembergs, sein Amt als Fraktionsvorsitzender der CDU geht an Peter Hauk.
www.stefan-mappus.de
CDU Baden-Württemberg: Spitzenkandidat
Spiegel Online: Thema Stefan Mappus
SWR.de: Spitzenkandidat der CDU - Stefan Mappus
SWR Fernsehen - Zur Sache Baden-Württemberg: Die Kandidaten im Wahlkampfinterview - Stefan Mappus
Kurzportrait Stafan Mappus
Die CDU Baden-Württemberg hat ein Video mit einem Kurzportrait ihres Spitzenkandidaten hergestellt unter dem Motto „Stefan Mappus ganz persönlich“. In diesem stellt Stefan Mappus seine politischen Ansichten kurz dar.
Video: YouTube
Dr. Nils Schmid, Landesvorsitzender der SPD Baden-Württemberg

- Foto: Nils Schmid
Der Jurist wurde am 11. Juli 1973 in Trier geboren. Nach dem Abitur 1993 in Filderstadt und seinem Zivildienst absolvierte Nils Schmid ein Studium der Rechtswissenschaft an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, welches er 1999 mit dem Ersten juristischen Staatsexamen beendete. Das anschließende Referendariat beendete er 2001 mit dem Zweiten juristischen Staatsexamen. Seitdem ist er als Rechtsanwalt zugelassen. 2006 schloss er seine Promotion am Lehrstuhl von Ferdinand Kirchhof ab.
Schmid ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Politische Karriere:
Seit 1991 ist er Mitglied der SPD. Seit 1993 gehört er dem SPD-Kreisvorstand Esslingen an und ist seit 1999 Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Nürtingen.
Seit 1997 gehört Schmid dem Landtag von Baden-Württemberg an und ist seit Juni 2001 finanzpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Nach dem erneuten Einzug in den Landtag 2006, rückte er zum stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion auf.
Nils Schmid war neben Claus Schmiedel und Hilde Mattheis einer von drei Kandidaten für die Nachfolge von Ute Vogt als Vorsitzender des SPD-Landesverbands. Auf dem Landesparteitag der SPD in Karlsruhe am 27. November 2009 wurde er mit 265 von 299 Stimmen der Delegierten zum Landesvorsitzenden gewählt. Am 16. Oktober 2010 wählte die SPD Baden- Württemberg ihn auf dem Landesparteitag in Ulm mit 92% als Spitzenkandidat für den Landtagswahlkampf 2011.
www.nils-schmid.de
Spiegel Online: Thema Nils Schmid
SWR.de: Spitzenkandidat der SPD - Nils Schmid
SWR Fernsehen - Zur Sache Baden-Württemberg: Die Kandidaten im Wahlkampfinterview - Nils Schmid
Video: YouTube
Team Schmid
Nils Schmid hat sein Schattenkabinett vorgestellt. Das sind die Personen, die im Falle eines SPD-Wahlsiegs, Minister werden sollen. Das „Team Schmid“ besteht aus sechs Männern und fünf Frauen. Bei der Präsentation seines Teams machte Schmid aber deutlich, dass die Zahl der Teammitglieder nicht dem späteren Regierungskabinett entsprechen werde. Dies sei Sache der Koalitionsverhandlungen.
Winfried Kretschmann;
Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen

- Foto: Landtagsfraktion Bündnis90/Die Grünen
Der Gymnasiallehrer wurde am 17. Mai 1948 in Spaichingen geboren. Nach dem Abitur studierte er Naturwissenschaften an der Universität Hohenheim. Nach dem Staatsexamen nahm er das Lehramt an Gymnasien in Stuttgart und Esslingen auf. Kretschmann ist verheiratet und hat drei Kinder. 1980 - 1984 gehörte Kretschmann der ersten grünen Landtagsfraktion an. 1982 bis 1984 war er Mitglied des Esslinger Kreistags. 1983/84 Sprecher der Grünen im Landtag. 1986/87 wurde er Grundsatzreferent im Hessischen Ministerium für Umwelt und Energie. Von 1988 bis 1992 und wieder seit 1996
gehört er dem Landtag von Baden-Württemberg an. Seit Juni 2002 ist er Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag von Baden-Württemberg. Seine Themen sind, neben der Ökologie, Europa, Religionsgemeinschaften und alle Grundsatzfragen der Demokratie. Der Landesparteitag in Backnang wählte den Landtagsfraktionschef am 4. Dezember mit 88,1 Prozent zum Spitzenkandidaten für die Wahl am 26. März 2006.
www.winfried-kretschmann.de
GrüneBW: Interview mit Winfried Kretschmann
Spiegel Online: Thema Winfried Kretschmann
Für ein neues Baden-Württemberg
Die Grünen interviewen ihren Spitzenkandidaten Winfried Kretschmann über seine politischen Überzeugungen und Ziele der Grünen nach der Landtagswahl.
Video: YouTube
Spitzenteam
Neben ihrem Spitzenkandidaten ziehen die Grünen mit einem Spitzenteam in den Wahlkampf, das aus den Landtagsabgeordneten Bärbl Mielich und Gisela Splett sowie Andreas Schwarz, dem Vorsitzenden der kommunalpolitischen Vereinigung GAR, besteht.
Professor Dr. Ulrich Goll, Justizminister und stellvertretender Ministerpräsident von Baden-Württemberg, stellvertretender Landesvorsitzender der FDP

- Foto: Ulrich Goll, Frank Ossenbrink
Der Justizminister wurde am 2. Mai 1950 in Überlingen geboren. Nach dem Abitur studierte Ulrich Goll Rechtswissenschaft in Freiburg und Konstanz. Goll ist in zweiter Ehe verheiratet und hat vier Kinder. 1977 - 1979 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Konstanz, Promotion auf dem Gebiet des Arbeitsrechts. 1979 - 1982 arbeitete er in der Innenverwaltung des Landes Baden-Württemberg als Dezernent im Landratsamt Bodenseekreis für Recht und Ordnung. Von 1984 - 1995 war er Gemeinderat in Salem. Im Alter von 32 Jahren wurde er zum Professor an der Fachhochschule Weingarten ernannt, wo er vor allem in der Ausbildung von Sozialarbeitern tätig war. 1988 - 1992 wurde Goll in den Landtag von Baden-Württemberg gewählt.
Er wurde stellvertretender Vorsitzender der FDP/DVP-Fraktion. 1992 - 1995 wurde er Mitglied des Landesmedienrats. 1995 - Juni 1996 arbeitete er als Personalleiter beim Südwestfunk Baden-Baden. Von Juni 1996 - Dezember 2002 und seit Juli 2004 ist er Justizminister des Landes Baden-Württemberg. Seit Juni 2005 ist er stellvertretender Landesvorsitzender der FDP Baden-Württemberg
www.ulrich-goll.de
Spiegel Online: Thema Ulrich Goll
SWR.de: Spitzenkandidat der FDP - Ulrich Goll
SWR Fernsehen - Zur Sache Baden-Württemberg: Die Kandidaten im Wahlkampfinterview - Ulrich Goll
Ulrich Goll beim Parteitag der FDP in Stuttgart
Video: YouTube
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Ministerpräsident Winfried Kretschmann

Seit dem 12. Mai 2011 ist Winfried Kretschmann der neue Ministerpräsident von Baden-Württemberg.
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